Die EC Karte ist in heutiger Zeit alltäglich geworden. Sie ist aus dem täglichen Zahlungsverkehr nicht mehr wegzudenken. Die Menschen benutzen sie, um sich am Automaten Geld zu holen oder bargeldlos im Geschäft ihre Rechnung zu begleichen. Die Sparkassen testen sogar ein Verfahren, bei dem die Karte nicht einmal mehr in ein Lesegerät gesteckt werden muss, sondern die Rechnung durch ein Vorbeiziehen der Karte an einem Chip begleicht. Doch wie sicher sind diese Geräte eigentlich?

Der Schutzwall: Das EMV-Verfahren
Eigentlich hat man als Benutzer ein gutes Gefühl, selbst, wenn man einmal die Karte verliert oder sie einem gestohlen wird. Auf dem Papier verhindert das sogenannte EMV-Verfahren, dass mit der Karte Missbrauch betrieben werden kann. Das EMV-Verfahren ist letztlich nichts anderes als der Chip, der sich in der Karte befindet und eine vierstellige PIN verlangt, die nur dem Besitzer der Karte bekannt sein sollte, um irgendeine Zahlung bzw. Auszahlung zuzulassen. Sicherheitstechnisch wurde das EMV-Verfahren gegenüber dem alten Magnetstreifen-Prinzip als großer Fortschritt gefeiert. Doch ganz so sicher, wie man hofft, ist das Verfahren offenbar nicht. So haben schon 2010 Forscher an der Universität Cambridge einen Weg gefunden, dass EMV-Verfahren zu überwinden und die Karte jeden PIN akzeptieren zu lassen. Es dürfte ein Forschungsprojekt sein, dass gerade die Unterwelt zur Nachahmung einlädt. Diesbezüglich mehr Informationen findet man auf Investor-Verlag.

Wie bekommt man eigentlich eine EC-Karte?
Wem diese Aussichten dennoch nicht die Lust an einer EC-Karte genommen haben, der könnte sich fragen, wie man eigentlich an eine entsprechende Karte kommt. Diese ist bei den meisten Banken mit einem Girokonto verbunden. Als Inhaber des Girokontos kann man die Karte auf Antrag, den einem der Sachbearbeiter aushändigt oder auf Wunsch auch zuschickt, dazu bekommen, obwohl die meisten Finanzinstitute dazu übergegangen sind, diese automatisch zuzuschicken. Die direkten Kosten für die Karte zahlt man über die gewöhnlichen Kontoführungsgebühren. Wer jedoch beispielsweise fremde Geldautomaten verwendet, muss mit weiteren Kosten rechnen.